Digitaler Produktpass (DPP)
Zukunftssichere Lösungen, Umsetzung & Beratung mit dem RFID-Konsortium
Das Wichtigste in Kürze
- Ab 2027 Pflicht: Für Batterien, Elektronik und Textilien ist der digitale Produktpass (DPP) in der EU gesetzlich vorgeschrieben. Weitere Branchen sollen folgen.
- Transparenz & Nachhaltigkeit: Der DPP macht Materialherkunft, CO₂-Bilanz, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit für jedes Produkt digital sichtbar.
- Mehr Aufwand – mehr Chancen: Unternehmen müssen neue Daten liefern, gewinnen aber an Effizienz, Rechtssicherheit und Marktvorteil.
- RFID als Erfolgsfaktor: RFID-Technologie ermöglicht die sichere, automatische und lückenlose Verknüpfung von Produkt und digitalem Pass.
- RFID-Konsortium: Ihr Projektpartner für Beratung & Umsetzung. Von der Analyse bis zur fertigen Lösung – wir machen Ihr Unternehmen DPP-ready und begleiten Sie durch die Digitalisierung. Außerdem identifizieren wir weitere Effizienzchancen, die sich aus dem DPP für Ihr Unternehmen ergeben.

Starten Sie durch!
DPP für 1 Produkt in 4 Monaten
Das RFID Konsortium, Full-Service-Lösungsanbieter für Auto-ID und Digitalisierungsprojekte, liefert mit seinem „DPP-KickStart“-Paket auf Basis von RFID-Technologie einen praxisnahen Einstieg. In einem Pilotprojekt wird der DPP innerhalb von vier Monaten zunächst für ein Produkt definiert und kann später auf zusätzliche Produkte ausgeweitet werden. Produzierende Unternehmen gewinnen so frühzeitig wertvolle Erkenntnisse für eine umfassendere Umsetzung.
Was ist der Digitale Produkt Pass?
Der digitale Produktpass (engl. Digital Product Passport, DPP) ist ein zentrales Instrument der EU, um Transparenz, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg sicherzustellen.
Er bündelt in einer digitalen Akte – zugänglich etwa per QR-Code oder RFID-Chip direkt am Produkt –
alle relevanten Informationen: von der Materialzusammensetzung über Herkunft, Umweltwirkungen und Reparierbarkeit bis hin zu Entsorgung und Recyclingmöglichkeiten.
Kurz gesagt: Der DPP schafft Klarheit für Unternehmen, Verbraucher, Behörden und Recycler:
Woraus besteht ein Produkt? Wie wurde es hergestellt? Wie lässt es sich reparieren, weiterverwenden oder recyceln?
Wann wird der digitale Produkt Pass Pflicht?
Die EU macht Ernst: Im Rahmen des European Green Deal und der neuen Ökodesign-Verordnung (ESPR) wird der digitale Produktpass für viele Warengruppen schrittweise verpflichtend eingeführt.
Der voraussichtliche Zeitplan sieht für den digitalen Produktpass:
• Ab 2027: Verpflichtend für Batterien, Textilien und bestimmte Elektronikprodukte
• Bis 2030: Ausweitung auf zahlreiche weitere Branchen (u.a. Verpackungen, Möbel, Reifen, Bauprodukte, Fahrzeuge)
Jedes Produkt, das in der EU verkauft wird, MUSS dann einen digitalen Pass vorweisen können. Die genauen Anforderungen variieren je nach Branche – das Grundprinzip bleibt jedoch gleich: vollständige Transparenz, Nachverfolgbarkeit und einfache digitale Zugänglichkeit für alle berechtigten Stakeholder.
Das bedeutet für Unternehmen:
Hersteller, Händler und Importeure müssen sich schon jetzt vorbereiten, ihre Produkt- und Lieferkettendaten aufbereiten und die passende Technologie wählen.

Welche Produkte und Branchen sind von der Produkt-Pass Pflicht betroffen?
Die neue DPP-Pflicht betrifft mittelfristig fast alle Sektoren – von Konsumgütern über Industrieprodukte bis hin zu Elektronik und Textilien. Die ersten Pilotbranchen sind besonders ressourcen- und umweltrelevant:
• Batterien (Industrie, E-Mobilität, E-Bikes, Konsumer)
• Elektronikgeräte (z.B. Smartphones, Laptops, Haushaltsgeräte)
• Textilien (Bekleidung, Schuhe, Heimtextilien)
• Verpackungen, Möbel, Reifen, Baustoffe, Spielzeug, Chemikalien – folgen in den nächsten Jahren
Jede Branche hat dabei ihre eigenen Anforderungen an den DPP – von Materialnachweisen und CO₂-Fußabdruck bis zu Reparaturanleitungen und Recyclinginformationen.
Was muss ein digitaler Produktpass enthalten?
Die EU schreibt für jede Produktgruppe konkrete Datenfelder vor. Typische Inhalte eines digitalen Produktpasses:
• Produktidentität: Name, Typ, Seriennummer, Produktionsdatum, Hersteller, Produktionsort
• Materialien & Herkunft: Detaillierte Auflistung aller Rohstoffe und Bestandteile, inkl. Herkunftsnachweise
• Umweltindikatoren: CO₂-Fußabdruck, Energieverbrauch, Recyclingquote
• Gefahrstoffe & Konformität: Angaben zu chemischen Inhaltsstoffen, gesetzlicher Konformität (z. B. CE, REACH)
• Reparierbarkeit & Wartung: Lebensdauer, verfügbare Ersatzteile, Reparaturanleitungen
• Entsorgung & Recycling: Anweisungen für Rückgabe und Wiederverwertung
Wichtig: Viele dieser Daten müssen aktuell, korrekt und maschinenlesbar (z.B. nach Asset Administration Shell-Standard) bereitgestellt werden.
Die Vorteile des digitalen Produktpasses
Für Unternehmen:
• Erfüllung der gesetzlichen Pflichten, Vermeidung von Bußgeldern
• Effizientere Lieferkette, bessere Nachverfolgbarkeit
• Vertrauensaufbau bei Kunden und Geschäftspartnern
• Wettbewerbsvorteil durch Nachweis von Nachhaltigkeit
• Weitere Effizienzgewinne durch Verfügbarkeit und Sammlung von Daten (Wir helfen Ihnen gerne dabei, diese positiven Effekte durch den DPP mitzunehmen)
Für Verbraucher:
• Volle Transparenz: Herkunft, Materialien, Umweltauswirkungen
• Besser informierte Kaufentscheidung
• Unterstützung von Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit
Für die Kreislaufwirtschaft:
• Erleichtert Rücknahme, Refurbishing, Recycling
• Reduziert Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung
Wie setzte ich den Digitalen Produktpass um? Herausforderungen und Lösungen
Die Einführung des DPP ist für viele Unternehmen ein großes Projekt. Die wichtigsten Herausforderungen:
• Datenmanagement: Verfügbarkeit, Qualität und Aktualität aller Produktdaten sicherstellen
• Systemintegration: PIM/ERP-Systeme anpassen, um DPP-relevante Felder und Prozesse abzubilden
• Technische Markierung: Jedes Produkt braucht eine eindeutige,
scannbare Kennzeichnung (QR, RFID, NFC)
• Datensicherheit: Schutz sensibler Daten, rollengerechter Zugriff
• Prozessumstellung: Zusammenarbeit mit Zulieferern, interne Workflows, Schulung der Mitarbeiter
Wenn Sie nur einen der unten aufgeführten Produktgruppen herstellen, vertreiben oder in die EU importieren, dann ist der DPP für Sie Pflicht.
Machen Sie den Check: Müssen Sie den Digitalen Produkt Pass einführen?
Machen Sie den Check: Wie gut sind Sie auf die Einführung des DPP vorbereitet?
Warum RFID? – Die Schlüsselrolle von RFID-Technologie beim digitalen Produktpass
Die Einführung des DPP ist für viele Unternehmen ein großes Projekt. Die wichtigsten Herausforderungen:
• Datenmanagement: Verfügbarkeit, Qualität und Aktualität aller Produktdaten sicherstellen
• Systemintegration: PIM/ERP-Systeme anpassen, um DPP-relevante Felder und Prozesse abzubilden
• Technische Markierung: Jedes Produkt braucht eine eindeutige, scannbare Kennzeichnung (QR, RFID, NFC)
• Datensicherheit: Schutz sensibler Daten, rollengerechter Zugriff
• Prozessumstellung: Zusammenarbeit mit Zulieferern, interne Workflows, Schulung der Mitarbeiter
RFID Konsortium – Ihr Partner für den Digitalen Produktpass
Wir sind einer der führenden Beratungs- und Technologiedienstleister im Bereich RFID-basierte Lösungen für die Industrie, Logistik und den Handel. Unsere Experten begleiten Sie von der Auswahl der passenden RFID- und Kennzeichnungstechnologie über die Integration in Ihre IT-Systeme bis hin zur vollständigen DPP-Compliance.
Wir sind einer der führenden Beratungs- und Technologiedienstleister im Bereich RFID-basierte Lösungen für die Industrie, Logistik und den Handel. Unsere Experten begleiten Sie von der Auswahl der passenden RFID- und Kennzeichnungstechnologie über die Integration in Ihre IT-Systeme bis hin zur vollständigen DPP-Compliance.
Unsere Leistungen:
Beratung & Umsetzung für den DPP
- Initial-Analyse: Sind Ihre Produkte/Prozesse DPP-pflichtig? Welche Daten liegen vor, welche fehlen?
- Datenstrategie & Systemintegration: Entwicklung eines passenden DPP-Datenmodells, Integration in Ihre PIM/ERP-Landschaft
- RFID/QR/NFC-Lösungen: Auswahl und Einführung der optimalen Kennzeichnungstechnologie für Ihre Anforderungen
- Schnittstellen & Cloud-Lösungen: Sicherer, DSGVO-konformer Zugriff auf alle Produktdaten – auch für Kunden und Behörden
- Workshops & Mitarbeiterschulungen: Vermittlung von Best Practices und Prozessumstellung
- Fortlaufende Unterstützung: Updates, Anpassungen an neue EU-Vorgaben, Support im Tagesgeschäft
Häufige Fragen und Antworten zum digitalen Produktpass



